Schulprogramm
Auszüge aus dem Schulprogramm
3. Leitbild
5.2. Berufsorientierung
5.6. Schulspezifische Lernangebote
Komplettes Schulprogramm als PDF-Datei
2. Ziele des Schulprogramms
Wenn die Jugendlichen unsere Schule verlassen, sollen sie entsprechend ihrer Möglichkeiten
- ein breites Allgemeinwissen haben,
- über wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen,
- ein gesundes Selbstbewusstsein ausstrahlen,
- soziale Kompetenz besitzen,
- auf das Arbeitsleben vorbereitet sein.
Es müssen möglichst viele Schüler zu einem Schulabschluss geführt werden. Durch das Schulprogramm möchten wir ein günstiges Zusammenspiel von Wissens-, Lern-, Organisations- und Beziehungsstruktur organisieren und entwickeln.
Wir erwarten vom Schulprogramm eine nachhaltige Verbesserung der Schulqualität
3. Leitbild
Wir wollen den Schülern helfen, die Verantwortung für ihr soziales Lernen und Handeln selbst zu tragen. In diesem Prozess unterstützen wir sie bei der Vorbereitung auf das Berufsleben.
1. Wir stärken das Ich und die Gemeinschaft.
2. Wir fördern Respekt, Toleranz und Integration.
3. Wir suchen nach Wegen, den Schulalltag gemeinsam zu gestalten.
4. Wir leiten die Schüler an, Konflikte selbständig und gewaltfrei miteinander zu lösen.
5. Wir entdecken unsere Stärken und leiten daraus persönliche Perspektiven ab.
5.2. Berufsorientierung
- In der Jahrgangsstufe 9 wird für die Schüler, die auf den mittleren Schulabschluss
vorbereitet werden, ein Betriebspraktikum im ersten Schulhalbjahr durchgeführt.
- Für die Schüler, die den Hauptschul- bzw. erweiterten Hauptschulabschluss
anstreben, wird zusätzlich zum Praktikum im ersten Halbjahr noch ein
Betriebspraktikum im zweiten Schulhalbjahr organisiert. Während des Praktikums
werden die Schüler intensiv vom Klassenlehrer betreut. Ausgewählte Fächer
erteilen für die Zeit des Praktikums Aufträge, um eine enge Verbindung zwischen
praktischer Tätigkeit und Unterricht zu erreichen.
- In den Jahrgangsstufen 9 und 10 wird das Fach Berufsorientierung (BO)
unterrichtet. Dadurch liegen wichtige Felder der Berufsfindung in der Hand des
Klassenleiters (Praktikumsauswertung, Exkursionen, staatliche berufsvorbereitende
Maßnahmen usw.)
- Auf dem Gebiet der Berufsorientierung arbeiten die BO-Lehrer mit dem Freien
Träger netWORK zusammen. Über die Inhalte der Zusammenarbeit wird
entsprechend des Bedarfs der Lehrer und den Möglichkeiten des Freien Trägers
von beiden Partnern ein Jahresprogramm erarbeitet.
- Es wird eine Schülerfirma gegründet.
5.6. Schulspezifische Lernangebote
Integrationsklassen
(Gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern)
In der Jahrgangsstufe 7 wird jeweils eine I-Klasse eingerichtet. Sie wird grundsätzlich je nach Anteil der I-Schüler mit entsprechender Stundenzahl nach Möglichkeit bis zur Jahrgangsstufe 10 mit einem Zweitlehrer besetzt.
Produktives Lernen
Produktives Lernen richtet sich an Schüler, die die 8. Klasse erfolgreich beendet haben sowie an Schüler der 9. Klasse, die wiederholen müssen.
Schüler, die sich ab der 7. Klasse in der Keith-Haring-Schule anmelden, haben aufgrund der begrenzten Kapazität bevorzugt die Möglichkeit bei entsprechender Qualifikation am zweijährigen Bildungsprojekt teilzunehmen.
An drei Tagen in der Woche sind die Schüler an einem Praxisplatz ihrer Wahl tätig. An den anderen beiden Tagen sind sie in der Schule. Hier bereiten sie ihre Erfahrungen vom Praxisplatz auf.
Die Lehrer beim Produktiven Lernen sind eher Berater, sie besuchen die Schüler am Praxisplatz und helfen ihnen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.
Hauptschulabschluss, erweiterter Hauptschulabschluss und mittlerer Schulabschluss sind möglich.